Sowohl auf Drehbücher als auch auf Literatur lassen sich folgende – auch in der Literaturwissenschaft bewährte – Techniken und Maßstabkriterien anwenden, um packende Geschichten zu schreiben:

  • Die Technik des Geschichtenerzählens nach Aristoteles' Poetik (zusammengestellt in den Vorlesungen von Ari Hiltunen)
  • Gustav Freytag: Die Technik des Dramas
  • Figurenanalyse nach Manfred Pfister
  • Das Modell der Hero's Journey nach Christopher Vogler, basierend auf den Mythenforschungen von Joseph Campbell: Ein inhaltlich angelegtes Modell zur Handlungs- und Figurenentwicklung als Orientierungspunkt, das innovativ variiert werden kann.
  • Grundlagen des dramatischen und literarischen Schreibens nach Lajos Egri: Besonders für Romane und Kurzgeschichten ist das Prinzip der dreidimensionalen Figuren und deren Orchestrierung hilfreich.

 

Speziell für Drehbücher können Methoden und Kriterien aus Amerika hilfreich sein. Das heißt nicht, kulturimperialistisch einem Hollywoodstil nachzueifern, sondern sich Bewährtes aus dem amerikanischen Filmhandwerk nützlich zu machen.

  • Allen voran dient das stringente Filmhandwerk von Syd Field als Orientierung. Plot Points machen Ihre Geschichte spannend, werden im deutschen Film aber nicht so fix gesetz wie in Hollywood. Vorbild kann die Technik Fields aber auf jeden Fall hinsichtlich der Figurenentwicklung sein.
  • Hilfreich sind auch Positionen, die dem klassischen Paradigma von Field entgegenstehen: das Prinzip der ansteigenden Handlung nach Tom Lazarus.
  • Szenen- und Dialoganalyse nach Howard und Mabley.
  • Linda Segers Drehbuchkonzept der Porträtierung der menschlichen Psyche und der Lebensreise (gemäß den menschlichen Bedürfnissen nach Abraham Maslowe).